Mit Feder, Stift und Pinsel - Rosis Art
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copyright by Roselinde Dombach
Doro M. Bach
"Doro M. Bach ist der Name, unter dem ich romantische und erotische Geschichten schreibe und veröffentliche.
Ich habe dieses Pseudonym, das eigentlich eher ein Anagramm ist, nicht gewählt, weil ich mich eventuell schäme, Erotik zu schreiben, sondern einfach, weil mir dieser Name irgendwie passender erscheint.

Wie auch immer, Doro M. Bach schreibt erotische Geschichten und nachfolgend gibt es aus einigen ein paar Pröbchen



Hier habe ich übrigens mein erotisches Debüt gegeben, und wer die Geschichte komplett lesen möchte, kann sie sich dort als e-book herunterladen.


  - Leseprobe


Bereits nach dem ersten Tanz des Abends habe ich mich aus dem Festsaal gestohlen und mich in meiner Kammer verkrochen.
Musik und Lachen klingen zu mir herauf, doch das ist es nicht, was mir den Schlaf verwehrt. Auf dem Rücken in meinem Bett liegend und zur dunklen Decke starrend, sehe ich ununterbrochen das gleiche Bild.
Talins Gesicht.
Hellblaue Augen unter kühn geschwungenen Brauen, eine gerade Nase, sinnliche, fast weiblich anmutende Lippen, ein energisches Kinn und immer wieder diese Augen.
Sie passen nicht zu dem Mann, der mit seinen Haaren, schwarz und glänzend wie Rabenflügel, und der milchkaffeefarbenen Haut einer vom Volk der Dunklen Elben sein könnte. Aber nicht dieser seltsame Kontrast hat mich verwirrt. Es war etwas anderes und es beschäftigt mich noch immer, lässt keine Ruhe in Körper und Geist einkehren und erfüllt mich mit dem Gefühl von Schuld und Scham.
Denn als Talin vor mir stand und unsere Blicke sich trafen, reichte der seine bis in meine Seele und entzündete dort ein Feuer, das mich schon jetzt zu verzehren droht.
Es darf nicht sein! Unmöglich ist es, unrecht, Derartiges zu fühlen. Es  ist der Verlobte meiner Schwester, den ich begehre, für den ich empfinde, was ich noch nie für einen Mann empfand.
Niemals könnte ich Cinia wieder in die Augen sehen, sollte sie je von meiner Gefühlsverirrung erfahren. Und Talin  – Erschrecken fährt mit Eiseskälte durch meine Glieder, als ich mir vorstelle, dass er auch nur das Geringste ahnen könnte.
Ich muss dieses Gefühl, diese verbotene Begierde, mit aller Kraft bekämpfen, muss jede Regung aus mir tilgen. Talin ist der Verlobte meiner Schwester, wird sehr bald mein Schwager sein, nicht mehr und nicht weniger.

Ob Talin seine Braut wirklich heiraten wird oder ob sich alles ganz anders entwickelt - wie gesagt, die ganze Geschichte gibt es bei www.club-der-sinne.de


Ebenfalls beim Club erscheint demnächst meine Geschichte "Der Preis seiner Sehnsucht".

Der Gardekrieger Thore ist in Alviora, die Tochter des Elbenfürsten Leothren verliebt, doch sie beachtet den jungen Mann nicht.
Seine übermächtige Sehnsucht nach der schönen Elbin zieht schließlich Ghenia an, einen Geist, dessen Bestimmung es ist, Sehnsüchte zu stillen.
In der Gestalt Alvioras schenkt sie Thore leidenschftliche Stunden, doch zur Liebe ist sie nicht fähig.
Als der Krieger Trugbild und Realität kaum noch unterscheiden kann, kommt es zu einer schicksalhaften Begegnung mit der wahren Alviora.
Wird die Elbin Thores Liebe erwidern oder ist auch hier nicht alles, wie es auf den ersten Blick zu sein scheint?

Dieses Geheimnis wird in Kürze bei Club der Sinne gelüftet...

Leseprobe


Königlich erhaben und unerreichbar fern thronte Alviora neben dem Fürsten in der offenen Sänfte.
Wie stets verschlugen ihre vollendete Schönheit und grazile Eleganz Thore den Atem und er musste all seine Beherrschung aufbieten, um nicht vor der Tochter Fürst Leothrens in den Staub zu sinken und ihr ewige Liebe und bedingungslose Ergebenheit zu schwören.
Seit er die zauberhafte Elbin zum ersten Mal gesehen hatte, sehnte sich der junge Gardekrieger danach, ihr näher zu kommen, mit ihr zu sprechen, Vertrautheit zu schaffen.
In seinen Träumen schaute sie ihn mit ihren wundervollen Augen an, ihr süßer Mund lächelte ihm zu und er durfte ihre Hand in die seine nehmen und einen Kuss auf die zarten Finger hauchen.
Wenn seine Fantasien weiter gingen, er sich vorstellte, wie es wohl wäre, ihren schlanken Körper in den Armen zu halten, die lockenden Lippen mit den seinen zu liebkosen, dann stiegen fast schmerzhaft Gefühle in ihm auf, die er nur als Liebe zu deuten vermochte.

Zwar hatte Freynar, sein bester Freund in der Garde, gelacht, als Thore ihm nach ein paar Bechern Wein seine Sehnsüchte gestand und gemeint, das wäre nur der Reiz dessen, was man niemals haben könnte, doch Thore wusste es besser.
Verlangen nach schönen Frauen kannte er zur Genüge, aber hatte es jemals eine gegeben, für die er lediglich um eines Kusses willen Himmel und Hölle bezwingen und sogar sein Leben geben würde, sollte sie es jemals von ihm verlangen?
Nein, was er für die Elbenprinzessin empfand, war Liebe, daran bestand auch nicht der Hauch eines Zweifels. Er kannte sehr wohl den Unterschied zwischen rein körperlichem Begehren und dem Gefühl, das ihn schier überwältigte, wenn seine Gedanken zu Alviora streiften oder er gar, wie jetzt, ihren unvergleichlichen Anblick genießen durfte.

“Grüßt Fürst Leothren und erweist ihm und Prinzessin Alviora die Ehre!”
Der scharfe Befehl des Gardehauptmanns riss Thore aus seinem atemlosen Starren und er beeilte sich, wie die übrigen Krieger sein Schwert aus der Scheide zu reißen und den fürstlichen Herrschaften zu präsentieren.
Leothren dankte seiner Leibwache wie üblich mit einem leichten, freundlichen Nicken und auch seine Tochter überflog mit einem flüchtigen Blick die Reihe der mit erhobenen Waffen bewegungslos stehenden Gardisten. Ein sanftes Lächeln lag dabei auf ihren vollen, blutroten Lippen.
Vielleicht war es nur Zufall, oder die Elbin hatte, eher unbewusst, bemerkt, dass einer der Männer nicht wie vorgeschrieben starr geradeaus, sondern verstohlen zu ihr hin schaute - auf jeden Fall blieb ihr Blick für einen Moment in Thores hängen.
Immer noch lag das Lächeln auf ihrem Gesicht, und obgleich es weniger als eine Sekunde war, in denen die Blicke von Elbin und Krieger sich begegneten, trafen dieser Blick und dieses Lächeln Thore mitten ins Herz.
Sie, die Unvergleichliche, seine Königin, hatte ihn angesehen! Und wer weiß, vielleicht war es ihren feinen Sinnen nicht entgangen, wie grenzenlos seine Bewunderung und die Liebe zu ihr waren und beim nächsten Mal ...


 
 





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